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Hedi erzählt uns ihre Tipps & Tricks und was sie motiviert hat

Name: Hedi 

Alter: 60 

Welche wichtigste Erfahrung würdest du gerne mit Lipödem-Betroffenen teilen?

Es ist definitiv ein erheblicher Gewinn an Lebensqualität. Man braucht keine Angst vor der OP haben. Ist ein bisserl „schlunzig“ nach der OP, aber da muss man halt durch. Schmerzhaft ist es nicht.

Hast du Tipps, die dir persönlich geholfen haben, besser mit deinem Lipödem umzugehen?

OP offensiv angehen. Termin geben lassen. Nicht auf andere hören, die haben keine Ahnung. Andere, die kein Lipödem haben und somit nicht betroffen sind, nicht groß um Rat fragen.

Welche Empfehlungen oder Aktivitäten würdest du vermeiden?

Sport oder Abnehmen helfen bei Lipödem NICHT. Das vergrößert nur den Frust, wenn es nicht klappt.

Viele Frauen leiden unter psychischen Problemen wegen Lipödem. Welche Worte könnten diesen helfen?

Trau dich – es lohnt sich. Man muss vor der OP niemandem erklären, was los ist. Und danach geht es einem sowieso besser. Die Diagnose Lipödem als echte Chance sehen, dass man diesen Sch…. los wird!!!!

Viele Frauen stoßen auf Widerstand bei ihren Freunden und Verwandten, wenn sie erzählen, dass sie unter Lipödem leiden. Welche Worte könnten diesen helfen?

Wer kein Lipödem hat, kann das überhaupt nicht beurteilen und daher nicht mitreden. Ich würde daher auch bei „Unwissenden“ kein großes Gedöns von machen. Man kann z.B. was von einer Krampfadern-OP erzählen, das kennen viele und ist auch „akzeptiert“ als Frauenleiden: Bei beiden OPs wird man an den Beinen operiert, man ist erst mal zuhause und läuft dann wochenlang in Stützstrümpfen rum. Kann ein Laie überhaupt nicht unterscheiden. Die eigenen Krankheiten gehen erstmal niemandem was an und mein Gegenüber erzählt mir auch nicht jedes geheime Leiden von sich. Wenn man die OP will und sogar einen Arzt dafür hat, dann muss das niemand „absegnen“.

Über den Autor

Hedi, Lipödem-Betroffene

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