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Lipödem oder Cellulite?

Als Cellulite wird die unebene Hautstruktur in der Oberschenkel- und Gesäßregion bei Frauen bezeichnet. Sie ist Folge einer Bindegewebsschwäche und hat auch mit der Struktur des Bindegewebes der Haut bei der Frau zu tun, die sich von der bei Männern unterscheidet.

Als Lipödem wird eine krankhafte Fettgewebsvermehrung an den Extremitäten bezeichnet, die zudem Beschwerden wie Schmerzen und Schwellungen verursacht.

Cellulite und Lipödem haben also nichts miteinander zu tun. Die Cellulite stellt eher ein kosmetisches Problem dar, während es sich beim Lipödem um eine Erkrankung handelt. Bei einem Lipödem kann sich aber auch das Bild einer Cellulite zeigen.

Über den Autor

Dr. med. Stefan Rapprich

Dr. Stefan Rapprich ist im Team der Hautmedizin Bad Soden insbesondere ausgewiesener Experte für das Thema Lipödem. Seiner Facharztausbildung für Dermatologie und Phlebologie sowie der daran anknüpfenden Tätigkeit als leitender Oberarzt an der Hautklinik Darmstadt folgte 2015 der Einstieg in die Hautmedizin Bad Soden. Daneben übte er eine Lehrtätigkeit an der TU Darmstadt aus, ist Mitglied im Prüfungsausschuß bei der Landesärztekammer Hessen und wirkte gleichzeitig an verschiedenen renommierten Kliniken. Er ist aktiv in verschiedenen medizinischen Fachgesellschaften als gefragter Referent zum Thema Lipödem und Liposuktion tätig. Er ist Vorsitzender der AG Lipödem der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie und Vorstandsmitglied der Lipödem-Gesellschaft e.V. Dr. Rapprichs Tätigkeitsschwerpunkte sind die operative Dermatologie, insbesondere die die Behandlung von Lipödem, Liposuktion, Tumorchirurgie, übermäßiges Schwitzen/Hyperhidrosis, Narbenbehandlung) und die Phlebologie, d.h. die Behandlung von Venenerkrankungen.

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