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Tipps, um die Verhärtung nach einer Liposuktion zu lösen

Nach einer schonenden Liposuktion sollten eigentlich keine Verhärtungen im Heilungsverlauf auftreten. Sollte es doch einmal passieren, dann hilft das Tragen von Kompressionsstrümpfen und manuelle Lymphdrainage (MLD). Da diese Verhärtungen meistens in der unteren Hälfte der Unterschenkel auftreten, kann hier zusätzlich ein Kompressionsverband mit Kurzzug-Binden oder ein zusätzlich getragener Kompressions-Kniestrumpf der Kompressionsklasse 2 (CCL2) helfen. Diese doppelte Kompression aber nur tagsüber tragen. Zusätzlich ist Bewegung senkrecht im Wasser extrem hilfreich, z.B. Aquajogging oder Aquacycling. Der Effekt ist Massage, Kompression und Entstauung gleichzeitig. Es dauert manchmal bis zu 18 Monaten, bis sich Verhärtungen zurückgebildet haben. Wundheilungsvorgänge können nach einer Liposuktion noch so lange stattfinden. Danach ist das Ergebnis endgültig.

Über den Autor

Dr. med. Stefan Rapprich

Dr. Stefan Rapprich ist im Team der Hautmedizin Bad Soden insbesondere ausgewiesener Experte für das Thema Lipödem. Seiner Facharztausbildung für Dermatologie und Phlebologie sowie der daran anknüpfenden Tätigkeit als leitender Oberarzt an der Hautklinik Darmstadt folgte 2015 der Einstieg in die Hautmedizin Bad Soden. Daneben übte er eine Lehrtätigkeit an der TU Darmstadt aus, ist Mitglied im Prüfungsausschuß bei der Landesärztekammer Hessen und wirkte gleichzeitig an verschiedenen renommierten Kliniken. Er ist aktiv in verschiedenen medizinischen Fachgesellschaften als gefragter Referent zum Thema Lipödem und Liposuktion tätig. Er ist Vorsitzender der AG Lipödem der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie und Vorstandsmitglied der Lipödem-Gesellschaft e.V. Dr. Rapprichs Tätigkeitsschwerpunkte sind die operative Dermatologie, insbesondere die die Behandlung von Lipödem, Liposuktion, Tumorchirurgie, übermäßiges Schwitzen/Hyperhidrosis, Narbenbehandlung) und die Phlebologie, d.h. die Behandlung von Venenerkrankungen.

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