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Was kann ich gegen die Schmerzen im Alltag machen?

Erster Schritt ist das Tragen von Kompressionsstrümpfen. Auch wenn keine Wassereinlagerungen (Ödeme) vorliegen kann die Kompressionstherapie versucht werden. Manchen Patientinnen hilft sie, bei manchen verstärkt sie allerdings die Schmerzen. Dann macht es keinen Sinn. Schmerzmittel helfen leider nur wenig. Wenn, dann kann kurzzeitig Ibuprofen versucht werden. Dauerhaft sollten keine Schmerzmittel eingenommen werden. Die manuelle Lymphdrainage kann auch die Schmerzen zumindest kurzfristig reduzieren. Auch kommt es auf einen Therapieversuch an. Wie schon mehrfach erwähnt ist Sport im Wasser beim Lipödem sehr zu empfehlen und hilft oft auch gegen die Schmerzen. Einigen Patientinnen hilft die Kältekammer oder Kryosauna.

Über den Autor

Dr. med. Stefan Rapprich

Dr. Stefan Rapprich ist im Team der Hautmedizin Bad Soden insbesondere ausgewiesener Experte für das Thema Lipödem. Seiner Facharztausbildung für Dermatologie und Phlebologie sowie der daran anknüpfenden Tätigkeit als leitender Oberarzt an der Hautklinik Darmstadt folgte 2015 der Einstieg in die Hautmedizin Bad Soden. Daneben übte er eine Lehrtätigkeit an der TU Darmstadt aus, ist Mitglied im Prüfungsausschuß bei der Landesärztekammer Hessen und wirkte gleichzeitig an verschiedenen renommierten Kliniken. Er ist aktiv in verschiedenen medizinischen Fachgesellschaften als gefragter Referent zum Thema Lipödem und Liposuktion tätig. Er ist Vorsitzender der AG Lipödem der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie und Vorstandsmitglied der Lipödem-Gesellschaft e.V. Dr. Rapprichs Tätigkeitsschwerpunkte sind die operative Dermatologie, insbesondere die die Behandlung von Lipödem, Liposuktion, Tumorchirurgie, übermäßiges Schwitzen/Hyperhidrosis, Narbenbehandlung) und die Phlebologie, d.h. die Behandlung von Venenerkrankungen.

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