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Key Takeaways
Du vermutest ein Lipödem und suchst einen Spezialisten? Seit Oktober 2025 gelten neue G-BA-Regeln für die Erstdiagnose und Kassenübernahme. Erfahre hier, wie du ohne langen Krankenkassen-Antrag und dank Vier-Augen-Prinzip schnell an deine gesicherte Diagnose gelangst.
Der neue Weg zum Lipödem-Spezialisten: Was sich seit Oktober 2025 für dich ändert
Für Patientinnen mit Lipödem-Verdacht war der Weg zur wirksamen Therapie bisher oft ein bürokratischer Hürdenlauf. Das hat sich schlagartig geändert. Durch den historischen Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) vom 17. Juli 2025, der am 8. Oktober 2025 im Bundesanzeiger veröffentlicht wurde und am 9. Oktober 2025 offiziell in Kraft getreten ist, gehört der mühsame Krankenkassen-Antrag der Vergangenheit an. Für gesetzlich versicherte Frauen bedeutet dies eine enorme Erleichterung. Du musst ab sofort keinen formalen mehr bei deiner Krankenkasse einreichen und monatelang bangend auf eine Einzelfallentscheidung warten. Stattdessen ist die operative Fettabsaugung nun in die reguläre Kassenleistung übergegangen und steht Betroffenen in den Stadien 1, 2 und 3 unter klaren medizinischen Voraussetzungen offen.
Die medizinischen Kriterien der G-BA-Richtlinie im Überblick
Anstelle der willkürlichen Bürokratie rücken nun einheitliche medizinische Qualitätsstandards und eine lückenlose Dokumentation in den Mittelpunkt. Um die Kosten für eine direkt über die Versichertenkarte abrechnen zu können, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Hierzu zählt allen voran der Nachweis einer mindestens sechsmonatigen, kontinuierlich durchgeführten und fachärztlich begleiteten konservativen Therapie. Diese konservative Behandlung – bestehend aus flachgestrickter Kompression, Bewegung und bei Bedarf manueller Lymphdrainage – muss nachweislich keine ausreichende Linderung deiner Beschwerden gebracht haben. Zudem gelten weiterhin Grenzwerte bezüglich des Body-Mass-Index (BMI) sowie Richtlinien zum sogenannten Vier-Augen-Prinzip.
- Gesicherte Erstdiagnose: Ein qualifizierter Facharzt muss das Vorliegen eines Lipödems nach wissenschaftlichen Standards diagnostizieren und andere Erkrankungen ausschließen.
- Konservative Therapie: Nachweis einer ununterbrochenen, mindestens sechsmonatigen konservativen Behandlung direkt vor dem geplanten Eingriff.
- Das Vier-Augen-Prinzip: Um maximale Sicherheit zu gewährleisten, wird die Indikation für eine operative Behandlung im Rahmen der Qualitätssicherungs-Richtlinie von zwei unabhängigen ärztlichen Instanzen bestätigt.
- Regelversorgung ohne Kassenantrag: Die Abrechnung erfolgt direkt zwischen dem operierenden Zentrum und deiner Krankenkasse, sobald alle medizinischen Kriterien erfüllt sind.
Welcher Arzt darf die Lipödem-Erstdiagnose stellen?
Nicht jeder Mediziner darf die entscheidende Diagnose für das G-BA-Verfahren ausstellen. Laut den neuen Richtlinien sind hierfür spezialisierte Facharztgruppen zugelassen. Dazu gehören Fachärzte für Innere Medizin und Angiologie, für Physikalische und Rehabilitative Medizin, für Haut- und Geschlechtskrankheiten (Dermatologie) sowie Ärzte mit der Zusatzweiterbildung Phlebologie. Wenn du dich auf den Weg zu einem Spezialisten machst, solltest du gezielt nach diesen Qualifikationen suchen, um sicherzustellen, dass dein Befund den strengen gesetzlichen Richtlinien entspricht.
Um diesen Prozess zu beschleunigen und die oft extremen Wartezeiten in diesen Facharztpraxen zu überbrücken, bietet die LipoCheck App eine ideale Unterstützung. Mit dem telemedizinischen Service DocReport kannst du bequem von zu Hause aus eine professionelle, ärztliche Ersteinschätzung und einen Befundbericht innerhalb von 48 Stunden anfordern. Damit gehst du bestens vorbereitet in den Termin bei dem Arzt, der letztendlich die formale und deinen Behandlungsplan zertifizieren muss.
Das Vier-Augen-Prinzip: Warum eine Diagnose allein nicht mehr ausreicht
Wenn du die Diagnose Lipödem vermutest, steht am Anfang meist die dringende Suche nach Gewissheit. Ab dem Jahr 2026 gelten in Deutschland jedoch strengere Spielregeln für den Weg zur operativen Therapie. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat in seiner neuen Qualitätssicherungs-Richtlinie zur Liposuktion eine wesentliche Hürde verankert: das sogenannte . Das bedeutet, dass die alleinige Feststellung der Erkrankung durch einen einzigen Arzt nicht mehr genügt, wenn du eine spätere Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenkasse anstrebst. Diese Regelung soll eine unabhängige, objektive Einschätzung garantieren und sicherstellen, dass die Indikation für eine Fettabsaugung auf einem soliden medizinischen Fundament steht. Seit dem 9. Oktober 2025 ist für die Fettabsaugung selbst bei der Krankenkasse mehr nötig, sofern alle medizinischen Qualitätskriterien lückenlos erfüllt sind.
Der zweistufige Prüfprozess für deine Sicherheit
Das Vier-Augen-Prinzip teilt den Diagnoseweg in zwei klar voneinander getrennte Phasen auf. Im ersten Schritt suchst du eine qualifizierte auf, um deine Erstdiagnose zu erhalten. Erst im zweiten Schritt erfolgt die eigentliche OP-Indikation durch die operierende Praxis oder Klinik. Durch diese personelle Trennung zwischen dem diagnostizierenden Arzt und dem ausführenden Operateur soll verhindert werden, dass finanzielle Interessen die Behandlungsentscheidung beeinflussen. Für dich als Patientin bedeutet dies zwar einen zusätzlichen Termin, aber gleichzeitig auch die Gewissheit, dass deine Diagnose von zwei unabhängigen medizinischen Experten unabhängig voneinander bestätigt wurde. Dies ist ein entscheidender Qualitätsstandard, der dich vor Fehlbehandlungen schützt.
- Fachärzte für Innere Medizin und Angiologie (Spezialisten für Gefäßerkrankungen)
- Fachärzte für Physikalische und Rehabilitative Medizin (PRM)
- Fachärzte für Haut- und Geschlechtskrankheiten (Dermatologie)
- Ärzte mit der offiziellen Zusatzweiterbildung Phlebologie (Venenheilkunde)
In der Praxis scheitert dieser hervorragend gedachte Prozess jedoch oft an einer bitteren Realität: den extrem langen Wartezeiten auf einen Termin bei diesen speziellen Facharztgruppen. Wartezeiten von sechs bis zwölf Monaten sind in Deutschland leider keine Seltenheit. Um diese quälende Lücke zu schließen, gibt es eine smarte digitale Brücke. Über die LipoCheck App hast du Zugriff auf den telemedizinischen Service DocReport. Hierbei reichst du deine Falldaten, Fotos und Beschreibungen asynchron ein. Ein qualifiziertes Ärzteteam prüft deine Angaben nach den Kriterien der medizinischen S2k-Leitlinie und erstellt innerhalb von 48 Stunden einen offiziellen . Dieser dient dir als verlässliches Fundament und verkürzt deinen Weg zur gesicherten Erstdiagnose ganz erheblich.
Mit der Kombination aus der zeitnahen Telediagnose über den DocReport und der anschließenden Vorstellung in einer operativen Fachabteilung meisterst du das geforderte Vier-Augen-Prinzip ohne jahrelange Verzögerungen. So nimmst du deine Gesundheit selbst in die Hand, bist bestens für eventuelle konservative oder operative Therapieschritte aufgestellt und erfüllst von Anfang an alle formalen Anforderungen der gesetzlichen Krankenversicherung.
Diese Facharztgruppen dürfen deine Lipödem-Erstdiagnose stellen
Wenn du den auf ein Lipödem hast, ist der Weg zur richtigen Diagnose der wichtigste erste Schritt. Allerdings darf im deutschen Kassenrecht nicht jeder Mediziner die offizielle Erstdiagnose stellen, die später als Grundlage für künftige Therapien oder eine operative Liposuktion dient. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat in seiner Richtlinie zur Qualitätssicherung sehr präzise festgelegt, welche Fachärzte für die Diagnose und Indikationsstellung zugelassen sind. Dadurch soll sichergestellt werden, dass die chronische Fettverteilungsstörung von qualifizierten Experten zuverlässig von anderen Krankheitsbildern abgegrenzt wird.
Die Diagnose muss durch eine der vom G-BA definierten Facharztgruppen erfolgen. Diese Spezialisten verfügen über das notwendige angiologische, dermatologische oder phlebologische Fachwissen, um das Lipödem sicher zu identifizieren und den Schweregrad korrekt einzustufen. Folgende medizinische Fachbereiche sind für die offizielle Diagnose zugelassen:
- Fachärzte für Innere Medizin und Angiologie (Spezialisten für Gefäßerkrankungen)
- Fachärzte für Dermatologie und Venerologie (Hautärzte)
- Fachärzte für Physikalische und Rehabilitative Medizin (PRM)
- Fachärzte mit der Zusatzweiterbildung Phlebologie (Venenheilkunde)
Eine wesentliche Neuerung in den Qualitätsrichtlinien ist das sogenannte Vier-Augen-Prinzip. Dieses besagt, dass die Diagnose und die Indikationsstellung für eine operative Behandlung nicht durch denselben Arzt erfolgen dürfen, der später auch die Operation durchführt. Damit soll eine unabhängige und rein medizinisch begründete Diagnose gesichert werden. Wenn du also eine Liposuktion als Kassenleistung anstrebst, benötigst du zwingend eine offizielle von einem unabhängigen Spezialisten.
Ein wichtiger Meilenstein für alle Betroffenen ist der Beschluss des G-BA, der am 8. Oktober 2025 im Bundesanzeiger veröffentlicht wurde und seit dem 9. Oktober 2025 in Kraft ist. Seit diesem Datum ist für die Durchführung einer Liposuktion mehr bei der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) nötig, sofern alle medizinischen Qualitätskriterien erfüllt sind. Die Abrechnung erfolgt direkt über die Praxis oder Klinik. Das bedeutet für dich: Sobald ein zugelassener Facharzt deine Diagnose gestellt und die Indikation unabhängig bestätigt hat, steht der Behandlungsweg offen, ohne dass du ein langwieriges Genehmigungsverfahren durchlaufen musst.
| Facharztgruppe | Fokus in der Lipödem-Diagnostik | Rolle bei der Therapie |
|---|---|---|
| Angiologie / Innere Medizin | Ausschluss von Gefäß- und Lymphabflussstörungen | Verordnung konservativer Entstauungstherapie |
| Dermatologie | Beurteilung von Gewebeveränderungen und Hautschutz | Begleitung bei Entzündungen und Hautpflege |
| Phlebologie (Zusatzbezeichnung) | Untersuchung des tiefen und oberflächlichen Venensystems | Verordnung flachgestrickter Kompressionsstrümpfe |
| Physikalische & Rehabilitative Medizin (PRM) | Ganzheitliche Funktionsanalyse des Bewegungsapparates | Koordination physikalischer Therapien und Reha |
Die Suche nach einem freien Termin bei einem dieser qualifizierten Fachärzte ist in Deutschland jedoch oft mit monatelangen Wartezeiten verbunden. Um diese schmerzhafte Wartezeit zu überbrücken und schnell Gewissheit zu erlangen, bietet die LipoCheck App eine digitale Brücke. Über den teledermatologischen Service DocReport kannst du asynchron Bildmaterial und medizinische Daten einreichen. Ein spezialisierter Arzt wertet deine Angaben innerhalb von 48 Stunden aus und erstellt einen fundierten Vorbefund sowie einen LipoGuide als strukturierte Orientierungshilfe für deinen anschließenden Termin beim niedergelassenen Facharzt.
Bundesländer-Wegweiser: Regionale Unterschiede und Wartezeiten in der Realität
Wer in Deutschland den Verdacht auf ein Lipödem abklären lassen möchte, braucht vor allem eines: Geduld. Die Suche nach einem freien Termin bei einem niedergelassenen Kassenarzt gestaltet sich für viele Betroffene als Zerreißprobe. In vielen Bundesländern sind Wartezeiten von 6 bis 12 Monaten für ein Erstgespräch leider an der Tagesordnung. Um diese Hürde erfolgreich zu nehmen, ist es wichtig, die regionale Versorgungssituation genau zu verstehen und die richtigen Anlaufstellen gezielt zu kontaktieren.
Die neue Rechtslage: Vier-Augen-Prinzip und wegfallende Anträge
Seit dem Inkrafttreten der geänderten G-BA-Qualitätssicherungs-Richtlinie am 09.10.2025 – die tags zuvor am 08.10.2025 im Bundesanzeiger veröffentlicht wurde – gelten neue Spielregeln für den Weg zur Liposuktion als Kassenleistung. Eine wegweisende Erleichterung: Ein formaler bei deiner gesetzlichen Krankenkasse ist für die Kostenübernahme der Liposuktion nicht mehr notwendig, sofern die medizinischen Voraussetzungen erfüllt sind. Umso strikter wird jedoch das sogenannte Vier-Augen-Prinzip kontrolliert: Deine Erstdiagnose und Indikationsstellung müssen durch zugelassene Facharztgruppen unabhängig voneinander bestätigt werden. Zu den hierfür berechtigten Gruppen gehören Fachärzte der Inneren Medizin mit Schwerpunkt Angiologie, Fachärzte für Physikalische und Rehabilitative Medizin, Dermatologen sowie Ärzte mit der Zusatzweiterbildung Phlebologie.
| Bundesland / Region | Versorgungslage für Betroffene | Durchschnittliche Wartezeit |
|---|---|---|
| Ballungsräume (z.B. Berlin, München, Hamburg) | Mittel bis gut, jedoch extrem hohe Patientinnen-Nachfrage in den Praxen | 4 bis 8 Monate |
| Flächenländer (z.B. Bayern, NRW, Baden-Württemberg) | Sehr heterogen; ländliche Regionen weisen oft eine spürbare Unterversorgung auf | 6 bis 10 Monate |
| Neue Bundesländer & ländliche Räume | Geringe Dichte an qualifizierten Phlebologen und Lymphologen | 8 bis 12 Monate |
Wie du die Wartezeit smart überbrückst: Die telediagnostische Brücke
Angesichts dieser monatelangen Wartezeiten musst du den Weg zur Klarheit nicht aufschieben. Die lässt sich durch digitale Angebote zeitnah und effizient ergänzen. Über die LipoCheck App erhältst du direkten Zugang zum innovativen DocReport. Dieser telemedizinische Service fungiert als asynchrone Diagnose-Brücke: Spezialisierte Fachärzte prüfen deine hochgeladenen Angaben sowie klinischen Fotos und erstellen innerhalb von nur 48 Stunden einen qualifizierten inklusive einer individuellen Therapieempfehlung. So gewinnst du schnell Gewissheit und hältst ein offizielles Dokument in den Händen, das dir als fachliche Basis für die weitere physische Vorstellung dient.
Als idealen Begleiter auf diesem Weg empfehlen wir den LipoGuide. Dieser interaktive Leitfaden führt dich Schritt für Schritt durch die aktuellen G-BA-Anforderungen, bereitet dich optimal auf das persönliche Arztgespräch vor und stellt sicher, dass du alle notwendigen Kriterien für deine spätere Behandlung lückenlos und strukturiert dokumentierst.
Die Wartezeit-Brücke: Schnellere Diagnosehilfe mit der LipoCheck-App und DocReport
Wer in Deutschland den Verdacht auf ein Lipödem hegt, sieht sich oft mit einer harten Realität konfrontiert: Die Wartezeiten für einen Termin bei spezialisierten Fachärzten betragen häufig viele Monate. Diese quälende Zeit des Wartens verzögert nicht nur den Beginn einer entlastenden Therapie, sondern sorgt auch für erhebliche psychische Belastungen. Dabei hat sich die rechtliche Lage für Betroffene deutlich verbessert. Seit der Veröffentlichung im Bundesanzeiger am 8. Oktober 2025 und dem Inkrafttreten am Folgetag müssen gesetzlich versicherte Patientinnen für eine Liposuktion unter bestimmten medizinischen Voraussetzungen bei ihrer Krankenkasse einreichen, da die Operation in den regulären Leistungskatalog aufgenommen wurde.
Das Vier-Augen-Prinzip und zugelassene Facharztgruppen
Obwohl die bürokratischen Hürden gesenkt wurden, gelten für die Absicherung der Diagnose strenge medizinische Qualitätskriterien. Die G-BA-Qualitätssicherungs-Richtlinie schreibt vor, dass die Erstdiagnose und die OP-Indikation nach dem sogenannten Vier-Augen-Prinzip von zwei unabhängigen ärztlichen Personen bestätigt werden müssen. Zudem ist klar geregelt, welche medizinischen Fachdisziplinen überhaupt die berechtigte dürfen. Nur wenn die Untersuchung durch anerkannte Spezialisten erfolgt, ist der Weg für eine spätere Kostenübernahme der operativen Eingriffe geebnet.
| Zugelassene Facharztgruppe | Medizinischer Schwerpunkt beim Lipödem |
|---|---|
| Dermatologie | Beurteilung von Haut- und Unterhautfettgewebe sowie Begleitung konservativer Therapiekonzepte. |
| Innere Medizin und Angiologie | Ausschluss von allgemeinen Gefäßerkrankungen und Abgrenzung von reinen Lymph- oder Phlebödemen. |
| Physikalische und Rehabilitative Medizin | Koordinierung und Verordnung der Komplexen Physikalischen Entstauungstherapie. |
| Zusatzweiterbildung Phlebologie | Spezialisierte Diagnostik und Verlaufskontrolle von chronischen Venen- und Lymphabflussstörungen. |
Mit dem DocReport Wartezeiten smart überbrücken
Um die monatelange Wartezeit bis zur physischen Konsultation nicht ungenutzt verstreichen zu lassen, bietet die LipoCheck-App eine innovative telediagnostische Lösung. Über den integrierten Teledienst DocReport können Patientinnen ihre Symptome, die Krankengeschichte sowie gezielte Fotos strukturiert übermitteln. Spezialisierte Fachärzte werten diese Daten asynchron aus und erstellen innerhalb von 48 Stunden eine qualifizierte Ersteinschätzung. Dadurch erhältst du einen schriftlichen , der dir erste Gewissheit liefert und dich ideal auf das anstehende persönliche Gespräch vorbereitet.
Dieser digitale Befund ersetzt zwar nicht die persönliche Untersuchung vor Ort, die für das Vier-Augen-Prinzip zwingend erforderlich ist, aber er verkürzt deinen Weg zur Klarheit entscheidend. Er dient als fundierte Argumentationshilfe für den ersten Praxisbesuch und hilft dir, deine Beschwerden strukturiert und leitlinienkonform nachzuweisen. Anstatt passiv zu warten, wirst du selbst aktiv, dokumentierst deine Symptome verlässlich und legst damit einen wichtigen Grundstein für deine weitere therapeutische Reise.
Dein persönlicher Fahrplan zum LipoGuide und der gesicherten Erstdiagnose
Der Weg zur ersehnten Lipödem-Behandlung hat sich grundlegend verändert. Seit dem Inkrafttreten des historischen Beschlusses des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) im Bundesanzeiger am 08.10.2025 (wirksam seit 09.10.2025) ist für eine Liposuktion als Kassenleistung bei deiner gesetzlichen Krankenkasse (GKV) notwendig. Das bedeutet jedoch keineswegs, dass die Hürden komplett weggefallen sind. Anstelle von langwierigem Papierkram rückt nun eine lückenlose medizinische Dokumentation und das sogenannte Vier-Augen-Prinzip in den Fokus. Um Fehldiagnosen und unlautere OP-Empfehlungen zu verhindern, schreibt die G-BA-Qualitätssicherungs-Richtlinie zwingend vor, dass die Indikation und die spätere Operation von zwei voneinander unabhängigen ärztlichen Parteien gestellt und durchgeführt werden müssen.
Wer darf die Erstdiagnose stellen?
Nicht jeder Arzt darf die Richtigkeit deiner Diagnose für die Krankenkasse offiziell bestätigen. Die G-BA-Qualitätsrichtlinie legt exakt fest, welche Facharztgruppen die Erstdiagnose und die Indikationsstellung durchführen dürfen, um den medizinischen Standards der AWMF S2k-Leitlinie gerecht zu werden. Möchtest du wissen, wer konkret autorisiert ist? – hierzu gehören insbesondere Fachärzte für Innere Medizin und Angiologie, Dermatologie, Physikalische und Rehabilitative Medizin (PRM) sowie Mediziner mit der Zusatzweiterbildung Phlebologie.
- Fachärzte für Innere Medizin mit Schwerpunkt Angiologie (Gefäßspezialisten)
- Fachärzte für Dermatologie und Venerologie (Hautärzte)
- Fachärzte für Physikalische und Rehabilitative Medizin (PRM)
- Ärztinnen und Ärzte mit der geschützten Zusatzweiterbildung Phlebologie (Venenheilkunde)
Die Wartezeit-Realität und die Telediagnose-Brücke
In der Praxis stehen Betroffene jedoch vor einer großen Hürde: Die Wartezeiten für einen Termin bei diesen hochspezialisierten Fachärzten betragen in Deutschland oft viele Monate. Wenn du den akuten hast, kann sich diese Wartezeit quälend anfühlen. Genau hier setzt die LipoCheck App als smarte Telediagnose-Brücke an. Über den integrierten Service DocReport kannst du deine Symptome digital einreichen und erhältst innerhalb von nur 48 Stunden einen offiziellen, fachärztlich geprüften Befundbericht. Diesen kannst du nutzen, um die Wartezeit auf deinen physischen Facharzttermin optimal zu überbrücken und dich perfekt vorzubereiten.
Um deinen weg zur gesicherten Erstdiagnose noch weiter zu vereinfachen, haben wir den LipoGuide entwickelt. Nutze diesen strukturierten Leitfaden und die Checklisten der LipoCheck App, um deine Schmerzen, Disproportionen und bisherigen Therapieversuche lückenlos zu dokumentieren. Mit dem LipoGuide hast du beim entscheidenden Arztgespräch alle notwendigen Unterlagen, Messwerte und Anamnesedaten direkt griffbereit – für einen reibungslosen Ablauf nach dem Vier-Augen-Prinzip.
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FAQ
Welcher Arzt stellt die Erstdiagnose bei Lipödem?
Die Erstdiagnose wird von qualifizierten Fachärzten gestellt. Dazu gehören Fachärzte für Innere Medizin und Angiologie, Dermatologie (Hautärzte), Phlebologen (Venenspezialisten) sowie Fachärzte für Physikalische und Rehabilitative Medizin (PRM).
Was bedeutet das Vier-Augen-Prinzip beim Lipödem?
Nach der neuen G-BA-Qualitätssicherungs-Richtlinie muss die Diagnose Lipödem von zwei unabhängigen Fachärzten bestätigt werden (Vier-Augen-Prinzip), bevor eine operative Liposuktion als Kassenleistung durchgeführt werden kann.
Muss ich die Liposuktion noch bei der Krankenkasse beantragen?
Nein, seit dem Inkrafttreten der neuen Richtlinie am 09.10.2025 ist für gesetzlich versicherte Patientinnen kein vorheriger Einzelfallantrag bei der Krankenkasse mehr notwendig, wenn alle medizinischen Voraussetzungen (wie sechs Monate konservative Therapie) erfüllt sind.
Wie lange sind die Wartezeiten für einen Lipödem-Spezialisten?
In vielen Bundesländern betragen die Wartezeiten auf einen Termin bei einem spezialisierten Kassenarzt zwischen 6 und 12 Monaten. Telemedizinische Angebote wie der DocReport von LipoCheck können hier als schnelle Brücke dienen.


